Rathaus seit 1577 (10)

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Rundgang Sehenswertes - Bauwerke/Denkmäler

Das sich in der Mitte des Straßenzugs „Am Flecken“ erhebende repräsentative Rathaus wurde nach Bauinschrift 1690 vom Zimmermeister Hans Mühlhans über einem Sockelgeschoss des 16. Jahrhunderts errichtet.

An der Ostseite sind noch die ehemaligen Brot- und Fleischbänke mit ihren rundbogigen Öffnungen erkennbar. Das zweigeschossige Satteldachgebäude mit Giebel „Zum Flecken“ ist baukonstruktiv und von der Grundform mit den Wohngebäuden des Ortes vergleichbar, jedoch in den Einzelformen noch mehr um Schmuck und Zier bemüht. Auffällig sind im Erdgeschoss die diamantierten Eckständer sowie die stehenden Andreaskreuze neben dem Zugang.

Im Obergeschoss finden sich Andreaskreuze mit wellenförmig gebildeten Rauten, unterbrochen von geschnitzten Schmuckfeldern. Die Eckständer und die die Fenster begleitenden Umrahmungen sind mit gedrehten Säulen in der Art von Strickmotiven hervorgehoben. Auch das Giebelgeschoss mit seinen passgeschmückten Brüstungsfeldern und Zierfachwerkmotiven in den Gefachen betont den Anspruch dieses Gebäudes.

Eine Schopfgaube im Giebeldreieck diente ursprünglich als Aufzug für die Lagerflächen, die sich in den Dachgeschossebenen befanden. Als besondere Akzentuierung des Rathauses wirkt der achteckige Turm mit seinem Zwiebelhelm. Auch die Rückseite zum Fluss weist repräsentativ wirkende Schmuckelemente auf, die insbesondere die Fernwirkung des Ortes über die Rodach hin prägen.

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