Fachwerkgebäude Brauhausstraße 16 (5)

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Rundgang Sehenswertes - Bauwerke/Denkmäler

Das zweigeschossige Satteldachgebäude aus dem späten 17. oder frühen
18. Jahrhundert hat in den oberen Geschossen sein Zierfachwerk bewahrt, während die Erdgeschosszone offensichtlich wegen baulicher Schäden massiv ersetzt wurde.

Auf der Giebelseite wird das Obergeschoss durch den durchgehenden Brüstungsfries mit Rauten und Andreaskreuzen im Wechsel geprägt, während die Giebelzone durch das Motiv des „Wilden Mannes“, Ständer mit K-strebenförmigen Abstützungen, dekorativ geformt wird.

Die horizontalen Gliederungselemente, die sich aus den Rähmbalken in Verbindung mit den Schwellen des darübergelegenen Geschosses ergeben, sind wulstig profiliert und gekehlt, die Enden der Deckenbalken in das Profil mit einbezogen. Ein jüngerer Anbau aus dem 19. Jahrhundert fügt sich in der Formensprache in die Gesamtgestalt des Hauses. Bemerkenswert an dem Gebäude sind die guterhaltenen, reparierten, historischen Sprossenfenster.

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